PAIHIA // NEW ZEALAND GOES NORTH

Die Zeit ist gekommen Auckland den  Rücken zuzuwenden und Neuseeland weiter zu erkunden. Für 10 Tage werden wir von nun an die Nordinsel umrunden. Gestern mit Zelt, Schlafsack , Campingbesteck und Isomatte ausgestattet ging es im Morgengrauen los und wir haben uns mit dem ‚Kiwi Expiriences Bus‘ den Weg durch das vernebelte Auckland Richtung Norden gebahnt. Unser erster Stop ist Paihia ein kleiner Strandort an der Ostküste, den wir nach einer 3 stündigen Fahrt  erreicht haben. Die Hauptstraße schlängelt sich direkt neben der Buchten entlang. Es gibt Palmen soweit das Auge reicht und einen breiten Sandstrand. Der Blick gen Horizont fällt auf viele kleine grüne Inseln und einige kleine Segelboote. Ein wirklich schöner Fleck und auch unser Hostel ist weder abenteuerlich, noch uralt, und verfügt über Fenster! Sogar einen Pool gibt es, von dem uns allerdings abgeraten wurde, ihn zu benutzen. Gleich nach der Ankunft haben wir eine 4-stündige Wanderung auf dem Haruru Falls Track unternommen. Durch den Busch, über Brücken und durch Mangrovenwälder, begleitet von dem Klang einheimischer Vögel und Tiere, sind wir marschiert und nach 2 Stunden an unserem Ziel angekommen, den Haruru Falls. 5 Meter hoch ergießt sich das Wasser des Haruru Falls in den Waitangi River. Haruru ist Maori und bedeutet  „donnernder Lärm“, was den Wasserfall nicht besser beschreiben könnte. Nicht gerade hoch aber unendlich breit ist der Wasserfall und ergießt sich mit einer unendlichen Kraft in das Flussbecken, welche die Stille des Waldes durchbricht und kleine in der Sonne funkelnde Wassertropfen aufwirbelt. Ein weiterer schöner Fleck.

Auf unserem Heimweg, haben wir die erste Begegnung mit einem echten Kiwi, einer Laderfläche und der Polizei gemacht […]

 

Waterfall

Paihia, Küste



  
Tag zwei in Paihia beginnt leider wie der vorherige, kalt, früh und nebelig. Nach einer Schale Haferflocken mit Schafsmilch bestiegen wir erneut den Bus, um den nördlichsten Punkt Neuseelands zu erreichen: das Cap Reinga. Hier trifft das Tasmanische Meer, das Meer zwischen Neuseeland und Australien, auf den Pazifischen Ozean. Nach einer kleinen Wanderung über die bergige Küste, konnten wir die Schnittschnelle der beiden Meere ohne Probleme erkennen. Das blaue fast azur farbende Tasmanische Meer auf der linken Seite, trifft auf den grauen Parzific , der unter einen großen Wolkendecke lieg .
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Tasmanische Meer

 

Pazific

 

Links das Tasmanische Meer, Rechts der Pazific

 

Danach ging es mit dem Bus 15 Kilometer südöstlich zu den bis zu 50 Metern hohen wandernden Te Paki- Sanddünen, die größten des Landes. Hier wurden die Surfbretter rausgeholt, die Dünen hoch gekrakzelt und als wir am obersten Punkt angelangt sind: rauflegen, Füße hoch und ab ging die wilde Tour.

Weiter mit dem Bus ging es zum Ninty Miles Beach , 88 Kilometer lang , fuhren wir direkt über dem breiten Sand vorbei an den brechenden Wellen, Robben und Möven. Gischt spritze an unser rechtes Fenster und endlos lange Dünen zogen an unserem linken Fenster vorbei und verschwammen zu einem gelben nicht endenden Streifen. Der Strand ist offizieller Teil des Straßennetzes, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km./h. Nach 88 Kilometern haben wir die Strandstraße wieder verlassen und uns auf den Heimweg gemacht. Im kleinen Ort  haben wir Stop gemacht, um beim Sonnenuntergang beim “ World Famous Fish and Chips “ in Mangonui , eine wahre neuseeländische Spezialität zu verdrücken.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Alina sagt:

    Beim Lesen hat man wirklich das Gefühl, an den Orten zu sein, tolle Beschreibung!
    Was für eine Kamera benutzt du, wenn ich fragen darf? 🙂

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    1. Vielen Dank für das liebe Feedback:)
      Meine Camera ist die Sony Cybershot DSC-HX90:)

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